Die Kryotherapie bzw. Thermogelwickel verengen oder erweitern Blutgefässe und verringern oder erhöhen die Blutzufuhr zu den betroffenen Stellen. Sie dämpfen so wirksam Schmerzen, hemmen Entzündungen und Schwellungen und verbessern die Durchblutung. Sie löst Muskelkrämpfe, Muskel-, Sehnen- und Gelenkverhärtungen.

Die Kryotherapie ist eine moderne, aber schon Jahrhunderte lang bekannte Methode, die in der Gegenwart eine riesige Entwicklung erfährt. Sie wird lokal oder ganzkörperlich angewandt. Am häufigsten werden kühlende Thermogelwickel angewandt.

Eine fortgeschrittenere Form ist die Anwendung der Apparatekälte, die eine Temperatur um den Gefrierpunkt, aber auch -180 bis -270 °C erreichen lässt. Die Anwendung kann dann auch ganzkörperlich sein.

Eine unerlässliche Bedingung für diese Prozedur ist eine ärztliche Untersuchung.

Die Kryptotherapie wird bei entzündlichen und chronischen Zuständen des Bewegungsapparates, zur Heilung örtlicher Schwellungen, z.B. nach Traumen, empfohlen. Geeignet ist sie auch zur Gesamterholung des Organismus zum Lösen von Muskelanspannungen.

Kryotherapie: Heilverfahren mit Kälteeinwirkung auf den ganzen Körper und ist für Therapien rheumatischer und chronischer entzündlicher Erkrankungen des Bewegungsapparates geeignet.

Bei der Ganzkörperkältetherapie ist der Organismus in einer Spezialkabine einer Kälte von -160 °C ausgesetzt.

Der Aufenthalt in der Kryokabine dauert 2 bis 3 Minuten und ist sehr angenehm.

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